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Der Stadtverband der CDU Warendorf

02.12.14 Westfälische Nachrichten

 

„Ein stimmiges Gesamtpaket“

Beim ersten Blick in den städtischen Haushalt bescheinigte der Bürgermeisterkandidat Axel Linke den Warendorfer Kommunalpolitikern: „Hier wurde sehr verantwortungsvoll Kommunalpolitik betrieben. Die Haushaltslage ist gegenüber anderen Städten sicherlich gut – aber sie könnte besser sein. Es gibt einige Baustellen.“


Applaus spendeten die Mitglieder des Stadtverbandes von CDU und FDP ihrem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Axel Linke. Dieser stellte sich am Sonntag vor und rannte erste offene Türen ein. Foto: Edler

Sie haben unterschiedliche Ideen und Wünsche, wie die Zukunft Warendorfs gestaltet werden soll. Doch bei der Frage nach einem geeigneten Nachfolger für Jochen Walter waren sich CDU und FDP schnell einig. Bei der hauptamtlichen Bürgermeisterwahl am 13. September 2015 werden sie mit Axel Linke (CDU) einen gemeinsamen Kandidaten für das höchste Amt in der Stadt ins Rennen schicken (die WN berichteten).

„Kompetenz und Persönlichkeit eines Bürgermeisterkandidaten sind wichtiger als ein Parteibuch. Wir wollten den besten Kandidaten für Warendorf“, sagte Anita Stakenkötter (FDP-Ortsverbandschefin), warum die FDP in dieser Personalfrage gemeinsame Sache mit der CDU macht.

Linke ergriff dann auch gleich die Gelegenheit, den Mitgliedern von CDU und FDP zu sagen, warum gerade er der Richtige für den Bürgermeisterposten sei: „Ich bin bodenständig, kompetent, verlässlich und bürgernah.“ Respekt und Wertschätzung anders Denkenden gegenüber – sowohl privat als auch beruflich – seien für ihn selbstverständlich. Linke war der Applaus sicher.

Mit der Kandidatur für ein Bürgermeisteramt hat Axel Linke Erfahrung: Mit der Unterstützung von CDU, FDP und Grünen trat er 2009 in Borken an – scheiterte aber gegen den 2007 nach parteiinternen Querelen aus der CDU ausgetretenen und inzwischen parteilosen Amtsinhaber Rolf Lührmann. Die Wahl sei damals nicht zu gewinnen gewesen, sagte Linke.

In Warendorf will der Vater zweier Söhne (Bruno und Anton) jetzt einen zweiten Versuch starten und baut auf ein gesichertes parteipolitisches Fundament. Gleichwohl bietet er allen anderen politischen Parteien und Institutionen Gesprächsbereitschaft an.

Inhaltlich setzt der Verwaltungsexperte auf sachlich orientierte Lösungen, um Brücken zwischen den unterschiedlichen Interessen zu bauen. Beim ersten Blick in den städtischen Haushalt bescheinigte der Bürgermeisterkandidat den Warendorfer Kommunalpolitikern: „Hier wurde sehr verantwortungsvoll Kommunalpolitik betrieben. Die Haushaltslage ist gegenüber anderen Städten sicherlich gut – aber sie könnte besser sein. Es gibt aber einige Baustellen.“

Themen wie demografischer Wandel, Wachstum, Umgehungsstraßen für Warendorf und Freckenhorst, Ausbau der Infrastruktur (verkehrliche Anbindung) und Bereitstellung von Eigenheime für junge Familien sind Linke ein persönliches Anliegen. Das Thema Wirtschaftsförderung erklärte er zur „Chefsache“. Auch in der Verwaltung will Linke für frischen Wind sorgen. Die Personalentwicklung („ständig älter werdende Belegschaft“) müsse man sich einmal genauer anschauen. Dass die Warendorfer Verwaltung nicht gut aufgestellt sei und dort längst nicht alles rund laufe, so Linke, habe sich schon bis Rheine rumgesprochen. Auch das Stadtmarketing steht auf seiner Agenda ganz weit oben: „Hier muss Warendorf viel mehr mit dem Alleinstellungsmerkmal Pferd punkten.“

„Frischer Wind für Warendorf“. Das ist der Slogan, mit dem Axel Linke in den Bürgermeister-Wahlkampf ziehen will. Er ist 48 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder und arbeitet als Erster Beigeordneter in der Stadtverwaltung Rheine. Am Sonntag stellte sich der Verwaltungsexperte gemeinsam mit seiner Ehefrau Claudia den Mitgliedern von CDU und FDP auf einer spontan einberufenen Versammlung im Hotel „Im Engel“ vor.

Dass man so früh mit dem Kandidaten an die Öffentlichkeit geht, begründete CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ulla Kindler damit, dass es eine „Indiskretion“ gegeben habe. Im Klartext: Der Name des gemeinsamen Kandidaten machte bereits vor der Vorstellung die Runde. „Wir haben unseren Zeitplan deshalb verlassen müssen und bitten um Verständnis, dass wir so kurzfristig eingeladen haben.“

In einem Frage- und Antwortspiel erfuhren die Mitglieder von CDU und FDP auch Privates von Axel Linke: Er ist Bayern-München Fan, würde gerne mal ein Bier mit Trainer Pep Guardiola trinken. Linkes Ehefrau Claudia dagegen schwärmt eher für Werder Bremen. Im Falle eines Lottogewinns würde Linke seiner Frau etwas Schönes kaufen und einen Teil für ein Kinderhospiz stiften. Der Bürgermeisterkandidat mag Musik, die „handgemacht“ ist. Er ist evangelisch. Die beste Erinnerung an seine Schulzeit seien seine Klassenkameraden gewesen. Und das Handballspiel habe seine Persönlichkeit maßgeblich geprägt: „Handball war lange Zeit Teil meines Lebens.“

Mit seiner ersten Vorstellung ließ Linke bei den Mitgliedern von CDU und FDP keine Fragen mehr offen. „Herr Linke ist unsere erste Wahl. Er ist fachlich und menschlich extrem versiert. Ein stimmiges Gesamtpaket“, hieß es.

Axel Linke selbst gab sich am Sonntag ganz als Familienmensch: „Man kann sich nicht aussuchen, wo man geboren wird, aber man kann sich mit seiner Familie aussuchen, wo man leben möchte: Und das ist Warendorf.“

Der CDU-Stadtverband wird Axel Linke in einer Versammlung am 19. Februar offiziell zum Bürgermeisterkandidaten nominieren. Die FDP folgt am 24. Februar.

Von Joachim Edler

 
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