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Der Stadtverband der CDU Warendorf

01.12.14 Westfälische Nachrichten

 

CDU und FDP stehen auf Linke

In der Warendorfer CDU gibt‘s jetzt Linke. Genauer gesagt: Axel Linke. Sein Name ist aber nicht Programm. Der 48-jährige Christdemokrat ist zur Zeit Beigeordneter der Stadt Rheine und soll im nächsten Jahr auf dem Ticket von CDU und FDP in den Bürgermeister-Wahlkampf ziehen. Bei einem Frühschoppen im „Engel“ stellte Linke sich am Sonntag erstmals öffentlich vor – und machte dabei eine gute Figur. Die offizielle Nominierung des Kandidaten soll im Februar über die Bühne gehen.


CDU und FDP wollen mit Axel Linke (m. mit Warendorf-Tasche) in den Bürgermeister Wahlkampf ziehen. Die Findungskommissionen der beiden Parteien stellten den Kandidaten am Sonntag bei einem Frühschoppen offiziell vor. Im Bild: Anita Stakenkötter, Dr. Beate Janinhoff, Ulla Kindler, Dr. Hans Günther Schöler, Claudia Linke, Martin Richter, Axel Linke, Andrea Blacha und Stephan Schulze Westhoff. Foto: Lowinski

Mit Linke, einem ausgewiesenen Verwaltungsfachmann, wollen CDU und FDP „frischen Wind“ in Verwaltung und Rat Warendorfs bringen, wie sie sagen. Dazu CDU-Vorsitzende Ulla Kindler: „Wir glauben, dass der neutrale, unbelastete Blick von außen der Stadt gut tun wird.“

Liberale wie Christdemokraten machen klar, dass die Zusammenarbeit bei der Bürgermeistersuche eine „Koalition für Linke“ ist, keine Koalition in Sachfragen. Da wollen beide durchaus eigenständig bleiben.

Die CDU hatte im Vorfeld ein klares Profil definiert: Das Alter sollte passen und Verwaltungskompetenz war gefordert. Dazu sollten Visionen für die künftige Entwicklung der Stadt kommen. Die Kandidatensuche war intensiv und auch nicht ganz einfach, bestätigen Kindler und Martin Richter, die mit Stephan Schulze Westhoff und Andrea Blacha der Findungskommission der CDU angehörten: „Wir haben uns rund um Warendorf umgesehen.“ Auch die Kommunalpolitische Vereinigung und die Adenauer-Stiftung seien da mit im Boot gewesen. Gute Kandidaten fallen schließlich nicht vom Himmel. Der Kontakt zu Linke kam dann über Schulze Westhoff zustande.

Allzu lange musste Linke nicht nachdenken, als man ihn fragte, ob er sich die Kandidatur vorstellen könne: „Die Gespräche mit CDU und FDP waren von Vertrauen und Seriosität geprägt.“ Gemeinsam mit seiner Frau Claudia habe er sich Warendorf angeschaut und dann sei die Entscheidung gefallen: „Wir wagen es.“ Daran änderte dann auch die verregnete Radtour durch Warendorf nichts mehr, die Linke mit FDP-Urgestein Dr. Hans Günther Schöler absolvierte.

Mitentscheidend war wohl auch der Umstand, dass man schnell einen guten Draht zueinander gefunden hat. „Da war sofort Harmonie und Sympathie“, sagt die FDP-Vorsitzende Anita Stakenkötter.

Linke sieht sich für die Aufgabe gut vorbereitet: „Ich habe immer schon an der Schnittstelle von Politik und Verwaltung gearbeitet. Ich kenne beide Seiten gut.“ Der Schritt, Verantwortung an der Spitze einer Stadt zu übernehmen, sei langfristig angelegt. Mit 48 Jahren könne Linke zwei oder drei Wahlperioden angehen, beschreibt Ulla Kindler die Perspektive. Linke macht deutlich: „Ich will nicht alle drei Jahre umziehen.“

Führungserfahrung bringt er jedenfalls mit: Linke ist in Rheine seit vier Jahren Chef des größten Dezernats der Stadtverwaltung (zuständig für Bildung, Kultur, Sport, Jugend, Familie und Soziales) mit rund 300 Mitarbeitern. Er ist gelernter Verwaltungswirt und Bilanzbuchhalter, versteht also auch etwas von Zahlen und Finanzen.

Und er ist offen – auch für die anderen Parteien im Warendorfer Rat. Gegen eine breitere Unterstützung über CDU und FDP hinaus hätte er ganz sicher nichts einzuwenden. Er sei gerne bereit sich auch den anderen Parteien vorzustellen, macht Linke deutlich. Den Wahlkampf, der im kommenden Frühjahr starten wird, will Linke mit hoher Präsenz außerhalb von Parteizirkeln bestreiten: „Die Bürger müssen ja die Gelegenheit haben, mich kennenzulernen.“

Von Christoph Lowinski

 
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