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11.06.12 Die Glocke  

 

Interview mit Ralph Perlewitz (Bild), Fraktionsvorsitzender der CDU im Warendorfer Stadtrat.

„Die Glocke“: Nach zwei Fünfjahresverträgen war eine Mehrheit des Stadtrats nur bereit, dem Geschäftsführer von WEV und Stadtwerken lediglich einen Zweijahresvertrag anzubieten. Was steckt dahinter?

Perlewitz: Personalentscheidungen sollten nicht öffentlich diskutiert werden. Es bestehen aber auch nicht personenbezogene Überlegungen. Die Gesellschaften der Stadt müssen im Zeitraum der neuen strategischen Ausrichtung und des – möglicherweise – zusätzlichen Betätigungsfelds durch die Übernahme der Stromkonzession auch personell flexibel sein. Eine feste Bindung an einen Fünfjahresvertrag hätte diese notwendige Beweglichkeit behindern können. Gerade Personalentscheidungen in der Führungsebene sind oft Gründe für ein Scheitern von Zusammenschlüssen und Partnerschaften von Unternehmen. Ich darf aber verraten, dass Herrn Brüggemann eine längere Perspektive in Warendorf in Aussicht gestellt worden ist, nur konnte man ihm diese zurzeit nicht verbindlich zusagen.

„Die Glocke“: Jürgen Brüggemann hat als Konsequenz den Wechsel nach Haltern am See bekanntgegeben. Sind dadurch die Übernahme des Stromnetzes durch die WEV und insbesondere die künftige Ausrichtung des Unternehmens in Gefahr?

Perlewitz: Die Geschäftspolitik und Strategie der WEV wird maßgeblich durch den Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung bestimmt, die unverändert tätig sind. Nach Einschätzung der Ratsmehrheit und der Mitgliederversammlung ist die WEV durchaus in der Lage, die bestehenden Aufgaben zu bewältigen. Die Gesellschaften sind auch in den übrigen Ebenen der Mitarbeiter stark genug aufgestellt, um in dieser Phase des Überganges der Geschäftsleitung Kurs zu halten. Eine Gefahr für die gesteckten Ziele sehe ich keinesfalls.

„Die Glocke“: Der technische Leiter erhält zunächst Prokura, zum 1. August soll es eine Interimslösung geben, ehe 2014 ein neuer Geschäftsführer eingestellt wird: Müssen Gesellschafter, Aufsichtsrat und Politik nicht ein anderes Tempo vorlegen?

Perlewitz: Eine Gesellschaft in kommunaler Hand hat mehrere Entscheidungsebenen, die beachtet werden müssen. Mit der Frage der Geschäftsführung hätte man sich daher bereits vor einem Jahr beschäftigen müssen, um genügend Zeit für verbindliche Vereinbarungen und etwaige Alternativen treffen zu können. Das war ein Versäumnis. Jetzt sollte aber nichts übers Knie gebrochen werden. Erst müssen die künftigen Aufgaben definiert und personell zugeordnet werden, um eine optimale Besetzung der Positionen zu erreichen. Der neue zeitliche Spielraum kann durchaus als Vorteil gesehen werden.

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