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25.02.13 Die Glocke

Interview

Bis Mitte 2013 Konzept entwerfen

Warendorf (gl). Zu den Forderungen der CDU-Ratsfraktion in der Baulandpolitik äußerte sich Alwin Wiggering, Stellvertretender Fraktionssprecher und Vorsitzender des Planungsausschusses:

„Die Glocke“: Warum sieht die CDU-Fraktion Bedarf für eine Offensive in der Baulandpolitik? Was ist falsch gelaufen in den vergangenen Jahren?

Alwin Wiggering: Es hat sich gezeigt, dass die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung von Wohnbauflächen dadurch gehemmt oder erheblich verzögert wurde, dass die Eigentümer von Entwicklungsflächen Probleme hatten, Erschließungsträger zu finden. Auch steuerliche Hürden standen im Weg. Insofern stellt sich die Frage, ob die Instrumente, die die Stadt Warendorf in den vergangenen Jahren genutzt hat, geeignet sind, die bestehende Wohnbauflächennachfrage schnell zu befriedigen.

„Die Glocke“: Muss Warendorf umdenken, was den Wettbewerb um Bauwillige in der Region angeht?

Wiggering: Andere Städte sind jedenfalls erfolgreich mit der eigenständigen Entwicklung von Wohnbauflächen und erzielen darüber nicht selten eine Wertschöpfung für die Stadt. Diese Vorgehensweise ist angesichts der Nachfrage und des bestehenden Zinsniveaus mit deutlich weniger Risiken verbunden, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

„Die Glocke“: Die Stadt hat eine eigene Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft, ehemals zusammen mit der Sparkasse. Dass deren Geschäftstätigkeit seit einigen Jahren ruht, ist jüngst bereits in den Ratsgremien thematisiert worden. Wäre eine Reaktivierung aus Ihrer Sicht angebracht?

Wiggering: Um das gemeinsame Ziel, einer möglichst schnellen Wohnbauflächenbereitstellung zu erreichen, ist die CDU-Fraktion jedenfalls der Auffassung, dass sich die Stadt selbst aktiv am Prozess der Grundstücksakquise und gegebenenfalls auch an der Erschließung und Vermarktung beteiligen sollte. Daher beantragen wir, unverzüglich Gespräche mit den entsprechenden Grundstückseigentümern über den Erwerb von Flächen durch die Stadt zu führen und ein Konzept, inklusive der rechtlichen, steuerlichen und personellen Rahmenbedingungen, spätestens bis Mitte dieses Jahres zu entwerfen, mit dem die Stadt oder die städtische Grundstücksentwicklungsgesellschaft selbst die Erschließung und Vermarktung von Bauland vornimmt. Eine Zusammenarbeit mit Erschließungsträgern muss dabei nicht ausgeschlossen werden.

 

 

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