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14.10.18 Rathaus-Echo - Die Glocke

 

Die Straße muss her
Die Straße muss weg.“, konnten wir letzte Woche in online-Portalen und der Presse lesen. Eine betroffene Person berichtete aus eigener Perspektive „(…) dass es nicht sein kann, dass heutzutage so etwas..“ (hinter seinem Grundstück!) „..gebaut wird.“ Besser wäre es, die Straße weiter südlich zu planen, „(…) damit Abgase und Staub ab und zu Richtung Freckenhorst geweht werden.“

 

Da fällt uns allen sicherlich sofort der Spruch vom hl. St. Florian ein…-. Im Aufruf zur Demonstration am gestrigen Freitag bringen die Interessengemeinschaft Warendorf Süd (IWS) und die Bürgerinitiative für Warendorf (BVW), erneut wissentlich falsche Zahlen in Umlauf. Im gleichen Flyer und in Leserbriefen prangern sie zwieträchtig an, dass sich unser Bürgermeister mit der Wirtschaft trifft und über den Status der B64n unterhält.

 

Ich finde: Richtig so, dass er das macht; dies wurde vor seiner Amtszeit sträflich vernachlässigt. Die gleiche Interessengemeinschaft übrigens, die am letzten Mittwoch die Mitglieder aufgefordert hat, „(…) sich Ratsmitglieder einzeln zu packen um sie von der Unsinnigkeit der Straße zu überzeugen und ordentlich draufzuhauen.“

 

Jedoch, was haben wir alle mit dem eingangs erwähnten Betroffenen, mit den Mitgliedern der IWS und der BVW gemeinsam? Wir leben von einer guten Infrastruktur in unserer Heimatstadt, wir leben hier gern und haben das gemeinsame Ziel, unsere Stadt liebens- und lebenswert zu erhalten; und wir fahren den größten Teil unseres Autofahrerlebens bei anderen Menschen vor der Haustür her.

 

Man kann gut den Ausbau der B64n verweigern, wenn man in einer ruhigen Seitenstraße oder weitab jeder Straße mit ausschließlich Ziel- und Quellverkehr wohnt. Man verweigert sich jedoch letztlich den Fakten: Der Verkehr ist mehr geworden, wir haben fast alle in unseren Familien mehr Autos vor der Türe stehen, wir bringen durch unser Konsumverhalten mehr Verkehr auf die Straßen. Ergo muss der Verkehrsfluss mit vernünftigen Lösungen kanalisiert werden.

 

Da geht es letztlich um solidarische Lösungen und verträgliche Kompromisse. Eine ‘Null-Toleranz-Diskussionskultur‘, in der die Umgehungsstraßengegner für sich allein in Anspruch nehmen die Weisheit gepachtet zu haben, bringt uns nicht weiter. Dass die Kreishandwerkerschaft ihren Standort hier aufgibt, wurde unter anderem mit der schlechten Verkehrsanbindung begründet.

 

Mit Blick auf die vorgestern im Rat vorgestellten Gewerbesteuerzahlen ist es wichtig, dass wir eine gute Verkehrsanbindung erhalten. Es ist nicht selbstverständlich, dass die ansässigen Gewerbebetriebe bei der jetzigen Verkehrssituation bleiben werden. In der Informationsveranstaltung des WLV am vergangenen Mittwoch in der DEULA haben die zuständigen Projektleiter unmissverständlich erklärt, dass es ein ‚‘ob‘ die Straße kommt nicht mehr gibt. Klassifiziert ist diese als Bundesfernstraße B64n 0/1; somit ist gesetzlich verankert, dass die Straße mindestens in 2+1 Ausführung gebaut wird.

 

Diese Gesetzeslage kann auch nicht mal eben zurückgenommen werden. Nur die Bundesregierung kann dieses mit dem Bundesverkehrswegeplan verabschiedeten und mit Planungsauftrag versehene Projekt zurücknehmen. Spielräume jedoch, sollten wir offen diskutieren und nutzen. Dies haben die Projektleiter auch zugesagt.

 

Aber bitte: Da gilt es gemeinsam zu sprechen - nicht zu schreien, nicht zu streiten, nicht die Menschen mit demagogischen Parolen gegeneinander aufzuhetzen. Und schon gar nicht in Fäkalsprache, lautstarken Monologen und falschen Informationen. P.S. Ich stelle täglich mein Rad in die Radstation und fahre mit dem Bus zur Arbeit. Jedoch die Möglichkeit hat nicht jeder.

Martin Schäpermeier

 

 
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