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12.05.18 Rathaus-Echo - Die Glocke

 

Naturschutz im gesunden Maß betreiben
Zurzeit haben wir als Ratsmitglieder und die Sachbearbeiter in der Verwaltung das Problem, dass für geplante Bauprojekte die Ausschreibungsergebnisse finanziell weit über den Haushaltsplanungen liegen.

 

Hierfür sind im Wesentlichen folgende Sachverhalte maßgeblich: Zuerst ist die übliche jährliche Preissteigerung von drei bis fünf Prozent anzuführen, die aus dem Bereich der Lohnsteigerung und der Erhöhungen der Material- und Energiekosten kommen. Leider ist durch die gute wirtschaftliche Lage und der Auslastung vieler Firmen diese Preissteigerung auf fünf bis zehn Prozent angestiegen.

 

In diesem Bereich ist bei der guten Konjunktur mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen, er ist von Seiten der Kommunalpolitik kaum zu beeinflussen. Wir könnten auf diese Preissteigerung nur einwirken, wenn wir auf Investitionen verzichten und dadurch die Konjunktur abbremsen. Wegen der guten Steuereinnahmen und des günstigen Zinsniveaus ist es trotzdem ratsam, große Investitionen schnell zu realisieren, da sich die frühzeitige Umsetzung der Projekte schnell bezahlt machen.

 

Worum es mir heute geht, ist aber ein anderer Bereich. Es geht um Preissteigerungen von 30 bis 50 Prozent im Straßen- und Kanalbau (zum Beispiel für die Berliner Straße in Freckenhorst). Diese Ursachen liegen hier bei der Entsorgung des Bodenaushubes und der Beschaffung der Füll- und Untergrundmaterialien. Durch zu starke Regulierung und Gesetzgebung wird das Abbauen von Rohstoffen – wie Sand oder Schotter – immer schwieriger und teurer. Da in unserer Umgebung keine Bodendeponien mehr zugelassen werden, muss der Aushub über große Strecken abgefahren werden, welches wieder zu Kosten und unnötigem Stickoxide-Aufkommen führt. Durch übertriebene Regulierung ist es heute auch nicht mehr möglich Recyclingstoffe zu verwenden, da sie die zu engen Grenzwerte übersteigen.

Wo fängt die Belastung eines Bodens an? Ist es richtig, dass ein normaler Mutterboden schon als belastet deklariert wird? Wir müssen auf das Thema aufmerksam machen, die Landes- und Bundesregierung anschieben, an der Gesetzgebung zu arbeiten. Naturschutz muss mit Maß betrieben werden. In der vorigen Woche hat der Ratskollege Willi Schöning schon unseren Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier für das Thema sensibilisiert. Ich werde das Thema in Richtung Bund, sprich Reinhold Sendker, weiterleiten. Wir müssen etwas tun, sonst werden die zukünftigen Projekte immer teurer oder scheitern daran, dass uns die Materialien, die wir benötigen, nicht mehr im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen. Am Ende kommen diese Preissteigerungen bei den Städten und Gemeinden und somit letztendlich bei den Bürgern an.

Peter Steinkamp

 

 
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