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23.12.17 Rathaus-Echo - Die Glocke

 

Neue Bürgerbeteiligung anstreben
In der jüngsten Ratssitzung ist mehrheitlich gegen einen Weiterbetrieb des Lehrschwimmbads entschieden worden. Die Diskussion hat auf allen Seiten viel Kraft gekostet. Es ist das Recht einer jeden Gruppe, für ihre Interessen einzutreten. Rote Linien werden aber durch einzelne Bürger überschritten, wenn Ratsmitglieder beschimpft werden oder der Bürgermeister mit persönlichen Angriffen als „Blitzableiter“ für die Versäumnisse der Vergangenheit verantwortlich gemacht wird. Das ist unfair und nicht angemessen.

Gleichwohl sollten wir die aktuelle Situation auch als Chance begreifen. Sicher liefen in den zurückliegenden Jahren viele Dinge in Freckenhorst nicht so, wie ich, die CDU-Ortsunion und viele Bürger sich dies gewünscht hätten. Mit dem Start des OEK-Prozesses im Jahr 2011 wurde uns viel versprochen: Lehrschwimmbad, neue Turnhalle, ein Bürgerhaus und vieles andere mehr. Nachdem sich zunächst viele Bürger mit viel Schwung für das OEK begeisterten, ist der Prozess ins Stocken geraten. Ich will nicht der Einschätzung vieler Bürger widersprechen, dass ein Grund auch personelle Veränderungen im Bauamt waren. Hinzu kamen viele „kleine“ Ungeschicklichkeiten unter anderem im Umgang mit dem Bezirksausschuss. Das Ergebnis war, dass sich viele Freckenhorster nicht mehr mitgenommen und auch gegenüber der Kernstadt hinsichtlich Infrastruktur und Ortsteilentwicklung abgehängt fühlten. Da es sich bei der Ortsteilentwicklung um einen kommunalen Prozess handelt, ist auch weiterhin die Stadt in der Pflicht, neue Impulse zu geben. Aber auch wir Freckenhorster sind trotz aller Erfahrungen gefordert, uns aktiv an diesen Prozess (wieder) zu beteiligen.

Im Haushalt für das Jahr 2018 sind erhebliche Mittel für die Planung einer neuen Turnhalle eingestellt. Ebenso gilt es, über eine neue, zeitgemäße Bäderstruktur zu diskutieren. Ich würde mich freuen, wenn diese Projekte als Initialzündung für eine strukturierte Bürgerbeteiligung verstanden werden, deren Ziel unter anderem auch die (Wieder)Belebung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort ist.

Da Weihnachten bevorsteht, darf ich heute einmal über die Grenzen unserer Stadt in die Welt hinausblicken. Die Probleme vor Ort erscheinen dann in einem ganz anderen Licht. Das Jahr wird weltweit mit zahlreichen ungelösten Konflikten zu Ende gehen. Auch den Menschen, denen es nicht vergönnt ist, in Sicherheit und Frieden, ohne Angst vor Hunger und Verfolgung, ihr Leben zu gestalten, bedürfen unserer Solidarität. Frieden und Wohlstand in unserer Stadt werden wir nur dann finden, wenn eine gerechte Ordnung für die Völker dieser Welt gefunden ist. In diesem Sinne allen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2018 viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Martin Richter

 

 
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