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PresseMeldungen

16.05.2018 - Podiumsdiskussion

 

Agressionen gegen Helfer nehmen zu
Angriffe auf Rettungskräfte nehmen zu. Auch ich Warendorf? Dieser und der Frage, wie damit umzugehen ist, ging die CDU am Mittwochabend im Emshof auf den Grund. Unter der Überschrift „Wer hilft den Helfern?“ hatte die Ortspartei fachkundige Personen zu einem Diskussionsabend eingeladen. Die Moderatoren des Abends, Thorsten Köster und Martin Schäpermeier, freuten sich, zahlreiche Interessierte begrüßen zu können.

 


"Wer hilft den Helfern", unter diesem Titel stand die Podiumsdiskussion der CDU Warendorf.

Auch im Kreis Warendorf sei die Zunahme der Gewalt gegen Rettungskräfte oder Polizei zu spüren, berichtete Landrat Dr. Olaf Gericke, Träger des Rettungsdienstes und gleichzeitig Chef der Polizeibehörde, der Informationen aus erster Hand liefern konnte: „Auch bei uns ist eine Zunahme der Aggressionen festzustellen.“ Sowohl verbal als auch in Form von Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte.

Jedoch seien derartige Angriffe zum Glück in Warendorf nicht an der Tagesordnung, betonte Jens Peters, Geschäftsführer des DRK Ortsvereins Warendorf, der hier den Rettungsdienst betreibt. Tätliche Angriffe seien sehr selten, verbale Provokationen schon häufiger, meist aus einer Situation des ruhenden Verkehrs, wenn beispielsweise ein Rettungswagen im Einsatzfall eine Einfahrt zuparken muss, um rechtzeitig zum Patienten zu kommen: „Das führt regelmäßig dazu, dass einige Verkehrsteilnehmer sich provoziert fühlen und das auch zum Ausdruck bringen.“

Ähnliche Situationen hat auch Martin Stählker bei Einsätzen der Warendorfer Feuerwehr erlebt, wenn auch selten: „Die Menschen sind eher froh, wenn wir kommen.“ Vor allem Gaffer seien eher ein Problem im Einsatzfall.

Zunehmende Rücksichtslosigkeit und Egoismus hat auch Josef Weil vom Malteser Hilfsdienst im Rahmen der Sanitätsdienste, etwa bei Veranstaltungen, feststellen können. Auch Holger Niemeyer, Leiter der Ordnungsamtes der Stadt Warendorf, hat festgestellt, dass vor allem verbale Angriffe gegenüber den Mitarbeitern des Außendienstes zugenommen haben. „Das ist nicht zu akzeptieren“, meinte er und befürchtet, dass vor allem, wenn Alkohol mit ins Spiel kommt, Menschen, die sich „verbal in einer gewissen Art“ äußerten, eventuell auch bereit wären, darüber hinauszugehen.

Dechant Peter Lenfers fand es eigentlich verwunderlich, dass Menschen, die helfen wollen, von anderen „bestraft“ würden. Jedoch entstünden solche Ereignisse häufig in Ausnahmesituationen für die Betroffenen, die dann häufig ein Ventil für ihren Druck suchten. Zudem schwinde seit Jahrzehnten das Grundvertrauen in Institutionen wie Kirche und Staat. Man müsse wieder eine Wertediskussion führen, rief der Geistliche zu gesellschaftlichen Debatten auf. Neben präventiven Maßnahmen müsse eine konsequente Strafverfolgung passieren, forderte Landrat Gericke, der Staat habe das Gewaltmonopol. Grundlage der Gesellschaft sei die Verfassung, auf die sich alle verständigen müssten als Konsens zu einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben.

Quelle: Andreas Engbert, Westfälische Nachrichten
 


Zahlreiche Interessierte verfolgten die Podiumsdiskussion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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